"Blickpunkte"


Blick vom Hauptgebäude
Da direkt vor dem ehemaligen Wohntrakt des Forts der Burggraben verläuft, hat man an dieser Stelle einen sehr eingeschränkten Ausblick. Die Mauer versperrt jeglichen Ausblick auf die Umgebung. Aber auch ohne die Mauer wäre der Blick auf die weite flache Landschaft aufgrund der tiefen Lage des Forts nicht möglich.
Blick in die Innenhöfe Von den großen Räumen im hinteren Teil des Forts hat man einen durch die Erdaufschüttungen eingeschränkten Blick. Hier schaut man jedoch nicht gegen eine Mauer, sondern kann die Begrünung betrachten. Es entsteht der Eindruck eines Gartens oder Hinterhofes. Der begrenzte Raum wirkt durch die Pflanzen viel schöner und gemütlicher als der Graben.
Grundriss Ausblicke Alle vorhandenen Räume haben somit eine sehr begrenzte Aussicht, obwohl das Gelände um das Fort herum einen weiten Blick ermöglichen würde. Es entsteht eine Enge, die eigentlich gar nicht vorhanden wäre. Am Eingang gewährt die Rampe einen etwas weiteren Blick als der Graben, doch auch hier ist eine Beschränkung deutlich spürbar.
Geländeschnitt Erst auf dem Gebäude kann man den Blick schweifen lassen. Von der Ostseite aus kann man bis nach Strasbourg sehen, blickt man zur anderen Seite, hat man einen guten Überblick über das Fort. Von der Westseite aus blickt man über die Ebene bis zu den Vogesen. So sieht man auf der einen Seite die Stadt und auf der anderen das Land.





Das Dorf:




Der alte Teil des Dorfes Im älteren Teil des Dorfes sind viele Häuser aneinandergebaut. Auch hier ist oft nur ein begrenzter Blick möglich. Doch im Gegensatz zum Fort schaut man hier nicht auch eine Wand, sondern auf Wohnbebauung und Natur (nach hinten).
Die Neubaugebiete In den Neubaugebieten sind weitere Blicke möglich, da es sich hauptsächlich um Einzelhäuser handelt. Es gibt Durchblicke zwischen den einzelnen Häusern und den Gärten. Die Weite der Landschaft ist hier bedingt erfahrbar.



Das Fort wirkt trotz seiner Größe eng, da von keinem der vorhandenen Räume aus der Blick wirklich scheifen kann.
Entsteht eher ein Gefühl des Eingesperrtseins oder steht vielleicht der Gedanke des Schutzes im Vordergrund?
Ist es angenehm, die Räme dauerhaft zu bewohnen oder müßten dann bauliche Veränderungen vorgenommen werden?
Wie könnte der Graben attraktiver werden?
Auch wenn die Blicke in einem Dorf oder in einer Stadt oft nicht weiter schweifen können als im Fort, blickt dort kaum jemand auf eine nackte Wand. Der Graben mit seinen glatten Wänden wird beim Herausschauen aus dem Gebäude verstärkt.
Vielleicht ist die beste Möglichkeit mit dem Graben unzugehen, ihn interessanter zu machen und dadurch zu schwächen.