Skizzen vom Workshop in Rapperswil
In Zusammenarbeit mit:
Jeremy Bryan
Mirjam Bucher
Philippe Schürmann und
Adrian Ulrich

Klang und Klangwellen:
Es gibt unterschiedliche Arten von Wellen. Wellen können gebeugt werden, Interferenzen bilden, es gibt transversale und longitudinale Wellen. Ist es möglich, das Nutzungskonzept des Forts auch architektonisch umzusetzen? Ist dabei eine Beschränkung auf Wellen sinnvoll?




Die Innenplätze des Forts
Im Moment sind im Innern des Forts drei Plätze spürbar, von denen zwei wiederum gegliedert sind. Es gibt keine eindeutigen Verbindungen der Plätze untereinander, immer muß man durch einen Gebäudeteil laufen, wenn man zu einem anderen Platz gelangen will.
Wäre es möglich, die bestehende Struktur zu duchbrechen und die Plätze direkt miteinander zu verbinden? Wie wird der östliche Platz erschlossen? Es muß keine Rücksicht mehr auf die bestehende Symmetrie genommen werden, da diese Symmetrie auf der ehemaligen militärischen Ordnung berucht. Der östliche Plartz kann also auf verschiedene Weisen angeschlossen werden. Meist ist jedoch ein Durchbrechen des Hauptgebäudes nötig.
Was passiert, wenn wir den Mittelteil des Forts komplett entfernen? Es würde ein zusammenhängender großer Platz entstehen, um den die einzelnen Gebäude und Nutzungen gruppiert sind. Die Symmetrie wäre stärker spürbar als vorher und der östliche Platz würde eine Sonderrolle einnehmen. Solch ein großer Platz paßt jedoch nicht in unser Konzept der Gruppierung einzelner Gebäude und Nutzungen, es würde keine Trennung der einzelnen Bereiche mehr bestehen.
Diese Skizze stellt den entstehenden Platz dar, wenn der Mittelteil komplett beseitigt würde. Hier kann man jedoch noch einen anderen Aspekt der Plätze gut erkennen. Uns ist aufgefallen, daß die Bäume, die auf dem Gebäude stehen einen stark vertikalen Raum bilden. Die einzelnen Teilplätze sind sehr hoch eingefaßt, jedoch nciht wie üblich durch Häuserfassaden, sonder durch Vegetation.




Die Raumverteilung (schematisch)
 
 
 
Netradio
Radio
 
 
Aufnahme
Studios
Klangkunst        (Wohnen)  
 
 
 
Aus-/ Weiterbildung        (Archiv - Verbindung der Bereiche)
 
 
          (Museum)
 
 
 
Café
Kunst / Performance
Workshops
Club
Konzert / Vortrag
 
 
 
 





Veränderungen am Bestand:
Im Süden:
Der Zugang zum Fort erfolgt über einen Steg im Westen. Von dort wird man über einen kleinen Erdwall zwischen den bestehenden höheren Wällen hindurch auf einen kleinen Vorplatz geleitet. Die beiden freigelegten Fassaden der angrenzenden Gebäude ermöglichen einen direkten Zutritt. Geht man weiter auf den größeren Platz, gibt es viele Möglichkeiten. Entweder man läßt sich an der freigelegten Fassade entlang bis zu großen Freitreppe zum Osthof leiten, man betritt einen der Hauptgebäuderäume direkt oder man geht weiter zum nächsten Platz.
Im mittleren Teil:
Unserem Konzept folgend, daß kein Gebäude ein Weg sein kann, haben wir beschlossen, den ehemaligen Verbindungsweg auch umzunutzen und vom Hauptgebäude abzutrennen. Es entsteht ein ebenerdiger Durchgang zwischen dem ehemaligen Weg und dem Hauptgebäude. Die Räume des Mittelweges sind nun von Westen aus zu erschließen. Wir haben sie damit indirekt der bastion centre zugeordnet. Da der Mittelweg an keiner Stelle zweigeschossig ausgebaut ist, sind wir der Meinung, daß der Wall über dem Weg abgeflacht werden sollte. Die Höfe werden dadurch besser verbunden, die strenge militärische Symmetrieachse kann weiter geschwächt werden.
Im Norden:
Hier entsteht ein weiterer Zugang zum Fort, diesmal von der Ostseite her. Mehrere Brücken führen über den Graben hinweg zu einem Vorbau in Stegform, der der Fassade folgt. Von diesem Steg aus kann man entweder die angrenzenden Räume direkt betreten oder über Gebäudedurchbrüche zum nördlichen Platz gelangen und von dort aus die angrenzenden Gebäude erschließen