| Kubismus | ||||
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Wenn wir den Haupttrakt auf der Westseite vollständig freilegen, dürfen an dieser Stelle keine Gräben entstehen, da dies die Plätze unterteilen würde. Uns ist es wichtig, zu zeigen, wo etwas weggenommen wurde statt dies zu verschleiern. Den Graben auf der Westseite zu wiederholen erschien uns aus Gründen der Belichtung sinnvoll, doch es ist fraglich, ob die Westseite einen ebenso strengen Graben haben sollte wie die Ostseite, zumal wir den vorhandenen Graben an einigen Stellen zuschütten wollen. Deshalb haben wir im Modell noch weitere Alternativen ausprobiert und fanden es logisch und sinnvoll, den Graben auf dieser Seite zu zerfurchen, was gleichzeitig zeigt, daß an dieser Stelle massiv eingegriffen wurde und für eine bessere Anbindung des Haupttraktes an den Platz sorgt. |
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Die genaue Geländegestaltung möchten wir nicht festlegen, da wir keine Landschaftsarchitekten sind. Wir finden, es muß sich um Rampen handeln, die verschiedene Richtungen aufnehmen und sich zueinander oder gegeneinander orientieren. Der seitliche Zugang zu den Plätzen könnte viel deutlicher gefaßt werden, indem die Besucher des Forts zwischen dem Pulverhaus und einer Kante zu dem sich öffnenden Platz geleitet werden. Von dort aus können sie dann überallhin gelangen ohne wieder zurücklaufen zu müssen. |
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Die neuen Rampen zerfurchen das Gelände so sehr, daß bewußt wird, wo eingegriffen wurde. Dennoch fügen sie die einzelnen Gebäude des Platzes zusammen. Wir stellen uns vor, das Motiv der Rampen auch auf dem östlich des Haupttraktes gelegenen Platz anzuwenden. Hier ergibt sich eine gute Gelegenheit, beide Seiten zu verbinden, was wir durch die Eckdurchbrüche noch verstärken. Die Rampen könnten von Osten her durch die weggebrochenen Gebäudeecken bis zu einer Rampe der westlichen Plätze führen. Auf diese Weise weitet sich das System des Forts auch in diese Richtung, also Richtung Wolfisheim aus. Die einzelnen Teilgebäude des Haupttraktes bekommen eine eigene Identität, das Fort fällt zu einem gewissen Grad auseinander. Dies ist sinnvoll von der zukünftigen Nutzung und Erschließung her, aber auch weil wir schon länger der Ansicht sind, daß das Fort aus Einzelgebäuden besteht und daß dies in Zukunft noch deutlicher gemacht werden soll. |