Gestaltung des Geländes                  
                             
            Um das Fort nutzbar zu machen, muß dafür gesorgt werden, daß die Räume ausreichend belichtet werden. Dazu sind größere Erdbewegungen notwendig. Es erscheint uns sinnvoll, den Haupttrakt im Westen freizulegen, um die Räume beidseitig zu belichten. Wir haben im Modell unterschiedliche Möglichkeiten ausprobiert, wie man mit den Erdmassen umgehen kann. Um überall die Lichtverhältnisse zu verbessern, muß der Mitteltrakt zum Teil abgerissen werden. Das verbleibende Gebäude könnte weiterhin mit Erde bedeckt sein, freigelegt werden oder im Extremfall sogar abgerissen werden. Das hätte allerdings Auswirkungen auf die räumliche Situation. Das Fort würde wie ein zusammenhängendes Gebäude mit Innenhof wirken und nicht als eine Gruppe von Gebäuden.      
 
 
 
 
 
                       
            War das alte Fort über eine Mittelachse erschlossen, so bieten sich jetzt dezentrale Zugänge von Norden und Süden an. Wird die Ostfassade des Pulverlagers freigelegt, ergibt sich davor ein Plateau, das bis zum Graben reicht. Die Innenhöfe verlieren ihren stark abgeschlossenen Charakter. Der Besucher findet mehr Halt und Orientierung auf den durch Gebäude begrenzten Plätzen als in den von Natur umgebenen Höfen.      
 
 
 
 
 
                       
            Wenn wir das untere Geschoß des Haupttrakts freilegen gibt es zwei Möglichkeiten, mit dem Gelände umzugehen. Der Niveauunterschied kann durch eine Stufe überwunden werden oder durch kontinuierlich steigendes Gelände. Die Stufe teilt den Platz in zwei Bereiche mit unterschiedlichem Niveau. Es ist möglich, den tiefergelegenen Bereich anders zu nutzen als das restliche Plateau. Auch die Eingangssituation kann sich unterschiedlich gestalten. Ein Graben vor dem Haupttrakt teilt das Plateau vor dem Pulverhaus und bildet einen seperaten Zugang zu den unterschiedlichen Gebäuden des Forts. Wenn wir auf den Graben verzichten, führt eine breite Rampe zu den Gebäuden hinunter. Die Variante mit Niveauversprung wirkt stärker, weil das Gelände nicht langsam abflacht und die unterschiedlichen Niveaus der Gebäude direkt sichtbar werden. Es wird deutlich, daß wir den Haupttrakt ausgegraben haben. An der Stelle der Böschung des jetzigen Bestandes entsteht ein Graben.