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Wie würden sich Einschnitte in den Wänden und im Erdreich am Hauptflügel auswirken, wie hier im Grundriß gezeigt?

Die Scheiben sind eine transparente und sehr leichte Konstrukion. Sie könnten soweit herausragen, daß sie von außerhalb des Forts sichtbar wären. Innerhalb des Gebäudes wäre die enorme Masse erlebbar.

Die beiden Schnitte zeigen das Fort mit und ohne Einschnitte. Im Originalzustand ist das Fort stark einseitig ausgerichtet. Es ist nicht möglich, vom Gang aus nach draußen oder in einen anderen Gebäudeteil zu sehen. Die Orientierung im Gebäude fällt dadurch sehr schwer.

Durch die Einschnitte ist es möglich, weite Einblicke sowohl innerhalb des Gebäudes als auch nach draußen zu bekommen. An den Schnittstellen wird die Orginalkonstruktion durch eine leichte ersetzt, die die ursprüngliche Form nachbildet.

Wenn man im Gebäude steht, erkennt man die Dicke der Mauern und der Erdschicht. Durch den Schlitz kann man in darüber- oder darunterliegende Räume blicken oder auch zu beiden Seiten nach draußen in den Graben oder den Innenhof.

Durch diese Möglichkeiten entstehen ganz neue Verbindungen innerhalb des Gebäudes, aber auch zwischen dem Fort und seiner näheren Umgebung.

Von außen sind die Einschnitte auch deutlich zu sehen. Nähert man sich ihnen, so ist es möglich, in das Gebäude oder sogar durch das Gebäude hindurch auf die andere Seite zu blicken. Außerdem kann man auch von hier aus die Dicke von Mauern und Erde ablesen. Durch Reihung der Schnittelemente wird die Länge des Forts auch nach außen hin sichtbar. Es ist kein Rätsel mehr, wo das Gebäude aufhört und wo der Wald anfängt.

Die Modellfotos sollen die oben beschriebenen Ideen verdeutlichen.
      


Hier wurde die "Bastion Centre" durchschnitten. Der eine Teil wurde stehen gelassen und der andere nach oben und zur Seite verschoben und gedreht. Der abgerückte Teil wurde aber ersetzt: die ursprüngliche Form wird reproduziert, aber mit moderner Technik und leichten Materialien. Die Schnittfläche ist klar zu erkennen. Sie erhält eine Glasfassade, so daß der Schnitt unverändert erhalten werden kann.

Dadurch kann man die Masse des Forts immer noch wahrnehmen - oder vielleicht sogar jetzt erst richtig wahrnehmen - ohne auf Tageslicht und Komfort verzichten zu müssen.

Diese Maßnahme erinnert uns an ein Insektennest, das zur besseren Beobachtung der Tiere aufgeschnitten und mit einer Glasplatte abgedeckt wird. Der innere Aufbau und das Innen-"Leben" eines von außen sehr homogenen und abgeschlossenen "Gebäudes" wird gezeigt.

Noch ein paar Fotos zur Verdeutlichung unserer Ideen.